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01.06.2020
„Pfingst-Zeichen“

GETRENNT und doch VERBUNDEN – WIR sind KIRCHE

Als „Pfingst-Zeichen“ unter dem Motto „Getrennt und doch verbunden“ lud am Pfingstwochenende Pfarrerin Franziska Freiberg dazu ein, aus der Krise zu lernen, und organisiert mit ihren Gemeinden in Dorndorf, Kieselbach, Frauensee und Merkers eine besondere Aktion: „Pfingst-Nagel-Bilder“ sollten sichtbar machen, was Kirche reich macht. „Unser Schatz sind die Menschen, denen Kirche und Gemeinschaft wichtig sind und die sich für andere engagieren“, betont sie. Bis zum Pfingstwochenende standen „Nagelbilder“ vor den Kirchen der Region, Nägel und ein Hammer lagen bereit, „Nageln sie sich fest“, so der Aufruf. In den Pfingstgottesdiensten wurden alle Nägel miteinander verbunden, so dass ein Fadenbild entstand, dass den „Reichtum“ der Gemeinden symbolisiert. Auch wenn wir räumlich getrennt sind, so bleiben wir doch durch den Heiligen Geist (symbolisiert durch die Taube) verbunden. Wir sind Gemeinde und wir sind Christen trotz allem, was uns einschränkt. Wir folgen dem, der gesagt hat: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben“ und lassen uns nicht irr machen und auseinandertreiben. WIR sind Kirche, als Große und Kleine, als Alte und Junge, und bleiben verbunden. Wir entscheiden wie und was uns an dem Glauben wichtig ist und wie es irgendwann nach Corona weitergehen kann.

Hintergrund:
Neben dem biblischen Ursprung hat eine weiße Taube in vielen Kulturen die gleiche wichtige Bedeutung: Sie symbolisiert Reinheit und Frieden. Daneben stehe sie "seit Menschengedenken für Hoffnung und Neuanfang. „Vielleicht ist das der Anfang eines neuen Nachdenkens über unsere Kirche.", so Franziska Freiberg.


Mehr Fotos

 „Pfingst-Zeichen“ aus Dorndorf.  „Pfingst-Zeichen“ aus Merkers.  „Pfingst-Zeichen“ aus Frauensee.  „Pfingst-Zeichen“ aus Kieselbach.