05.02.2020
Ein Gottesdienst der etwas anderen Form

„Mit Liedern zwischen Himmel und Erde“

So nennt sich der Gottesdienst, der am vergangenen Sonntag in der Dreieinigkeitskirche in Dermbach stattfand.

Anstelle des klassischen Orgelspiels gab es beschwingte Melodien vom E-Piano von Ludwig Kotsch. Statt Liedern aus dem Gesangbuch machte der gefragte Chor "Heavenly Voices" aus der Rhön, den Gottesdienst mit neuen, geistlichen Liedern zum Erlebnis. Das Besondere: Bei dem Gottesdienst wurden nicht nur verschiedene Lieder durch den Chor vorgetragen. Die Lieder wurden thematisch in die Liturgie mit eingebunden. Alle Besucher waren eingeladen mitzusingen.

An diesem Sonntag stand das Thema „Aufgabe‑Berufung“ im Mittelpunkt: „Was ist eigentlich unsere Aufgabe im Leben? Wozu sind wir berufen?“ Ist es der tägliche Berg an Aufgaben wie zum Beispiel: Hausaufgaben, gut im Job zu sein und dabei der Familie gerecht zu werden, fragte Pfarrerin Silke Wöhner, aus Dermbach. „Der persönlichen Berufung auf die Spur zu kommen, bedeutet nicht nur, nach einem speziellen Platz und einer speziellen Aufgabe zu suchen, sondern um eine Beziehung zu dem, der ruft zu finden. Somit haben wir Christen alle eine gemeinsame Aufgabe: Wir sind berufen, Gott zu vertrauen“, so Silke Wöhner.

Mit dem Lied „Du rufst uns, Herr, an deinen Tisch“ stimmte der Chor auf das Abendmahl ein.
Anschließend sangen alle Besucher das Glaubensbekenntnis ‑ was im Gottesdienst eher unüblich ist.

Am Ende des Gottesdienstes lud der Gemeindekirchenrat die Besucher zum gemütlichen Zusammensein bei Kirchenkaffee und kühlen Getränken ein.

Mit dieser modernen Form des Gottesdienstes ‑ der viermal jährlich stattfindet ‑ möchte die Kirchgemeinde Dermbach vor allem Familien ansprechen, um ihnen den christlichen Glauben näherzubringen, Kirche ansprechender zu gestalten und ihr viele Gesichter zu geben.

 


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 Musikalisch wurde der GD dem bekannten Chor „Heavenly Voices“ unter der Leitung von Felicitas Kotsch umrahmt. © Julia Otto