25.09.2020
Abschiedsworte von Superintendent Dr. Ulrich Lieberknecht

Meine Dienstzeit hier im Kirchenkreis geht zu Ende. Mit dem 31.10.2020 werde ich nach 37 Jahren aus dem aktiven Pfarrdienst unserer Kirche ausscheiden.

Gemeinsam mit meiner Frau schaue ich zurück auf 8 Jahre in Heygendorf bei Allstedt, 18 Jahre in Neuhaus-Schierschnitz bei Sonneberg und 11 Jahre hier. In meiner Amtszeit habe ich in Bad Salzungen viele Veränderungen begleitet. Die Pfarrstellen sind neu strukturiert worden, indem jetzt Möhra und Tiefenort einbezogen sind. Nach dem Ausscheiden von Pfarrer Enke und Pfarrerin Viehmann und dem kurzen Interim von Pfarrerin Dux war eine lange Vakanzzeit zu bewältigen. Mit dem Gemeindekirchenrat, in dem ich ständiger Gast war, war ich immer im Gespräch über den besten Weg für die Gemeinde. Insgesamt hat sich unser Blick geweitet dafür, dass wir Teil eines großen Kirchenkreises sind, der bis nach Birx, bis nach Pferdsdorf und Niederschmalkalden reicht.

Die Neubesetzung der Superintendenten-Stelle ist auf dem Weg. Der Nominierungs-Ausschuss des Kirchenkreises, in dem auch Dr. Jung von der Kirchgemeinde mitarbeitet, trägt dafür Verantwortung. Im Juli wird die Stelle im Amtsblatt der EKM ausgeschrieben.

Wenn alles planmäßig laufen kann, sollen im Januar 2021 die Vorstellungen von Kandidat/innen stattfinden. Im Februar könnte die Kreissynode eine/n Nachfolger/in wählen. Bis dahin wird mein neu gewählter 1. Stellvertreter, Pfarrer Alfred Spekker aus Frankenheim, als amtierender Superintendent die Vertretung übernehmen, unterstützt von meiner 2. Stellvertreterin, Pfarrerin Franziska Freiberg aus Dorndorf. Und dann ist ja noch Frau August da, die gute Seele im Kirchenkreisbüro. In der Kreissynode haben wir im letzten Herbst einen Doppelhaushalt und Doppel-Stellenplan für 2020 und 2021 verabschiedet. Dadurch muss in diesem Jahr, wenn der Superintendent geht, daran nicht gearbeitet werden.

Im Oktober werden meine Frau und ich Bad Salzungen verlassen. Verbunden bleiben wir im Gebet  und im Gotteslob. Das ist für mich eine schöne Aussicht. Wir wissen ja: „Jegliches hat seine Zeit“.

Gott befohlen!

Ihr Superintendent Dr. Ulrich Lieberknecht