07.04.2026
Detektive auf Spurensuche: Familien entschlüsseln das Ostergeheimnis in Kieselbach

Spannung, Rätsel und eine überraschende Botschaft: Die Sankt Ursulakirche wurde zur Ermittlungszentrale

Am Ostermontag verwandelte sich die Sankt Ursulakirche in Kieselbach in eine geheimnisvolle Ermittlungszentrale. Unter dem Titel „Dem Geheimnis auf der Spur“ erlebten zahlreiche Familien einen außergewöhnlichen Escape-Gottesdienst, der die Ostergeschichte auf spielerische und interaktive Weise erfahrbar machte.

„Zu Beginn erhielten alle Kinder eine Lupe. Der Auftakt sorgte sofort für Aufsehen: Während das „Pink Panther Theme“ auf der Orgel von Wolfgang Niebling erklang, schlichen Franziska Freiberg und ihre Assistentin Eva mit Lupen durch die Kirche. Als ‚Spezialeinheit‘ führten sie die 85 Teilnehmenden in einen mysteriösen Fall – das ‚Leere Grab‘: Ein massiver Felsbrocken war spurlos verschwunden, ein Siegel gebrochen – und das Wichtigste: Die Zielperson war nicht mehr da, wo sie sein sollte. Die zentrale Frage lautete: Was ist an Ostern wirklich geschehen?“

Kinder und Erwachsene wurden zu Hilfsdetektiven. In den Bänken und im gesamten Kirchenraum der Sankt Ursulakirche versteckte Puzzleteile, Codes und Umschläge führten Schritt für Schritt zur Lösung. Gemeinsam puzzelten die Kinder den Engel zusammen, der den drei Frauen am leeren Grab in der Ostergeschichte erschienen war.

Das zweite Rätsel bot Aufgaben für alle Altersgruppen: Bilderrätsel für die Kleinen, Zahlenrätsel für die Großen. Der Lösungssatz „Er ist nicht hier“ öffnete das zweite Schloss. 

Nun waren wieder die Kinder an der Reihe: Im Kirchenschiff waren fünf gelbe und grüne Umschläge versteckt. Jeder Umschlag enthielt einen Buchstaben, die zusammen das Wort „LEBEN“ ergaben – damit war das dritte Rätsel gelöst. Als das letzte Schloss geöffnet wurde, offenbarte die Kiste schließlich ihr Geheimnis: das strahlende Osterlicht. 

„Ostern zeigt uns, dass Gott der größte Entfesselungskünstler ist: Er ließ sich nicht von den Regeln des Todes aufhalten, sprengte das Grab von innen nach außen und schenkte neues Leben. Auch heute gibt es Momente, die sich wie verschlossene Schlösser anfühlen – Einsamkeit, Streit oder Angst. Doch die Botschaft von Ostern lautet: Die Akte bleibt offen. Gott hinterlässt überall Spuren der Hoffnung, auch wenn wir sie nicht sofort sehen.“
– so Pfarrerin Franziska Freiberg

Der Auftrag an die Gemeinde: Wir gehen nicht einfach nach Hause, sondern hinaus als Agenten der Hoffnung. „Haltet die Augen offen“, ermutigte Franziska Freiberg. „Ein Lächeln zu schenken ist eine Spur des Lebens, Streit zu schlichten ist ein geknacktes Schloss, von Hoffnung zu erzählen ist Zukunft, die es wert ist, gelebt zu werden.“

Der Stein ist weg, das Osterlicht brennt, das Leben hat gewonnen. „Christus ist erstanden – er ist wahrhaftig auferstanden. Halleluja!“, rief die Pfarrerin.

Besonders die Kinder waren mit großer Neugier und Begeisterung dabei, und viele Familien lobten, dass alle Generationen aktiv einbezogen wurden und Glauben, Spiel sowie Gemeinschaft auf besondere Weise verbunden wurden. Im Anschluss rundete eine Osternestsuche die von Sibylle Kellner vorbereitet wurde vor der Sankt Ursulakirche den Vormittag ab.


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85 Menschen nahmen am Escape-Gottesdienst teil.  Julia Otto Alle Kinder bekamen zur Ermittlung eine Lupe.  Julia Otto Pfarrerin Franziska Freiberg und ihre Assistentin ermittelten gemeinsam mit den Hilfsdetektiven im Fall Leeres Grab.  Julia Otto Das erste Schloss wurde geknackt: Gemeinsam puzzelten die Kinder den Engel zusammen, der den drei Frauen am Leeren Grab in der Ostergeschichte erschienen war.  Julia Otto Die Kinder fanden im Kirchenschiff fünf Umschläge. Die Buchstaben ergaben „LEBEN“. Das dritte Schloss öffnete sich – und die Kiste zeigte das strahlende Osterlicht.  Julia Otto Im Anschluss rundete eine Osternestsuche, vorbereitet von Sibylle Kellner, rund um die Sankt-Ursula-Kirche den Vormittag ab.  Julia Otto