17.03.2026
Beate Meißner mit Förderbescheid in Völkershausen: So werden die Lottomittel genutzt

Die Thüringer Ministerin für Justiz, Migration und Verbraucherschutz, Beate Meißner (CDU), war gemeinsam mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Martin Henkel im kleinen Rhönort Völkershausen zu Besuch bei der dortigen Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde.

Im vergangenen Jahr waren an die kirchliche Einrichtung Lottomittel in Höhe von 5000 Euro ausgegeben und nun der symbolische Scheck überreicht worden. Ministerin Beate Meißner machte sich jetzt selbst ein Bild davon, wie diese Mittel verwendet wurden.

Instandsetzung der Kirchenfenster

Renate Enders, Vorsitzende der Kirchgemeinde, erklärte, dass mit diesem Geld die Instandsetzung der bleiverglasten Kirchenfenster an der Nordseite des Gotteshauses vorangetrieben wurde. Das Dichtmaterial hatte sich nach drei Jahrzehnten quasi in Luft aufgelöst. Daher war die finanzielle Zuwendung laut Renate Enders eine sehr wichtige Unterstützung, da der Gesamtaufwand um ein Vielfaches höher liegt und dasselbe für die Südseite der Kirche nochmals ansteht.

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Bei einem Rundgang durch die Michaeliskirche vermittelte Renate Enders viel Wissenswertes für ihre hochrangigen Gäste, die interessiert den Ausführungen folgten. Um vielerlei Fragen zur kirchlichen Geschichte von Völkershausen ging es dabei.

Vom Klang der Kirchenorgel, welche Klaus Enders gefühlvoll bespielte, konnten sich die Gäste ebenso überzeugen. Und sie zeigten sich insgesamt von der Michaeliskirche und den bestehenden Traditionen sichtlich beeindruckt und wussten die Gelder gut angelegt, wie man vernehmen konnte.

Anspruchsvolle Arbeiten

Die Planungen und bauliche Betreuung während den Instandsetzungsarbeiten führte das Kreiskirchenamt Meiningen durch, wie Pfarrer Roland Jourdan berichtete, wobei immer ein konstruktives Miteinander angestrebt worden sei. Sehr anspruchsvoll seien zudem die Gesamtarbeiten gewesen, welche eine hessische Firma aus Taunusstein ausführte, vom Ausbau der Fenster und der Reparatur der Schäden bis zur Rückführung an ihren Standort.

Bei einem Imbiss kamen alle Beteiligten, darunter Mitglieder des Kirchenrates, nochmals zu einem sehr anregenden Austausch zusammen. Zum Abschluss besuchten die Gäste die nahe liegende Gebirgsschlagsausstellung und zeigten sich beeindruckt von dem, was dort über die schweren Stunden und Tage der Dorfgeschichte berichtet wird.

Lutz Rommel


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Symbolische Scheckübergabe von Ministerin Beate Meißner an Renate Enders im Beisein von Landtagsmitglied Martin Henkel, Pfarrer Roland Jourdan (vorn von links) und weiteren Kirchenratsmitgliedern.  Lutz Rommel