Evang. Kirche Steinbach

Adressdaten


Daten & Fakten


  • Baujahr: 1733-1736
  • Besonderheiten: Barockkirche, Kirchturm 33 m hoch mit Schweifkuppel,
    steiler Bergfriedhof mit Glockenhaus, denkmalgeschützt

Profil


Gottesdienst - Bei uns findet regelmäßig Gottesdienst statt. Gemeindekirche - Gemeindekirche

Beschreibung


Kirchenbau
1425 Bau der ersten Holzkappelle
1547 Offizielle Einführung der Reformation in Steinbach.
1658 Bau des neuen Pfarrhauses.
1664 Der Friedhof erhält eine neue Mauer.
1680 Der Ort zählt 814 Einwohner und 161 Häuser.
1709 Bau der ersten Steinkirche.
1711 Einweihung der Kirche.
1722 Die Kirche erhält eine Orgel.
1733 Großer Dorfbrand. Kirche u. Pfarrhaus werden vernichtet.
1736 wurde nach dem großen Brand die Kirche wie sie bis heute steht errichtet. Turmhöhe: 33 m. 1745 Die Firma Möller aus Meiningen baut eine Barockorgel ein. Diese ist vermutlich 50 Jahre später um die beiden Seitenflügel vergrößert worden.
1746 Ein Müller schenkt der Kirchgemeinde den Tauf-"stein". (Holz)
1753 Ausmalung des Inneren der Kirche im Rokokostil durch den Heimatmaler Michael Ley aus Tann (Rhön).
1757 Schalldeckel und Kanzel werden eingebaut. Ein Glockenhaus wird gebaut.
1794 Der Kirchturm erhält eine handgeschmiedete Uhr mit viertelstündigem Schlagwerk. Uhrmacher ist Nikolaus Höfling aus Kaltensundheim.
1805 Steinbach ist der größte Ort des Amtes Altenstein.
1830 Gedächtnisfeier an der Lutherbuche im Luthergrund: 300 Jahre Augsburger Konfession (= evang. Bekenntnis).
1878 Erneuerung des Kirchturmknopfes.
1914 Die Kirche erhält elektrisches Licht.
1921 Nachdem die Bronzeglocken im 1. Weltkrieg abgeliefert werden mussten, stiftete die Industriellenfamilie Ambronn drei Stahlglocken. Eine kleinere Bronzeglocke befindet sich noch im Glockenhaus. Sie soll im Jahr 2001 elektrifiziert werden, um sie als Vaterunserglocke in den Gottesdiensten vom Innenraum der Kirche aus zu läuten. Über viertausend Mark wurden im Jahr 2000 dafür gesammelt! Eine Turmuhrglocke von 1794 befindet sich im Turm (1950 zurückerstattet). Die zweite Schlagglocke (Viertelstunden) ist ein Geschenk des Bergwerkes.
1967 Umfangreiche Sanierungsarbeiten an der Kirche (bis 1973):
Völlige Erneuerung des Fußbodens u. der Sitzbänke, Einbau von Windfangtüren und Erneuerung der Treppenaufgänge zu den Emporen, Vermauerung der bei den Türeingänge an der Nordwand der Kirche (Zutritt zur Fürstenloge), Neugestaltung des Altars, Einbau von Infrarot-Sitzbankheizstrahlern, Bekämpfung des Schwamms am Ostgiebel, Einbau von Doppelfenstern,
Wiederinstandsetzung der Turmuhr; vorläufige Spielbarmachung der Orgel.
1983 Restaurierung des Innenraumes der Kirche.
1986 Restaurierung des Turmknopfes und Turms.
1991 ff. grundlegende gestalterische Sanierung des Bergfriedhofes durch ABM-Kräfte und verschiedene Firmen. Der Friedhof ist in kirchlicher Trägerschaft, steht unter Denkmalschutz und ist der
zweitsteilste Friedhof Deutschlands.
1994 Beginn der kompletten Sanierung des Pfarrhauses u. teilweise auch des Gemeindehauses.
1996 Die Kirche erhält eine neue Uhr. Die alte Turmuhr wird aus Kostengründen stillgelegt und eine neue funkgesteuerte Turm -u. Läuteuhr wird installiert.
1997 Einbau einer zweimanualigen, digitalen Ahlborn -Orgel (Sampier). Sie ist nach barockem Vorbild intoniert und verfügt über ein Pedal.
2000 Abschluss der Sanierungsarbeiten am Pfarrhaus
2010 wurde das Kirchendach umfangreich instandgesetzt, neu eingedeckt und versehen mit einem neuen Blitzschutz. Dabei wurden die Fenster auf der Westseite erneuert und die Fenster auf der Nord- und Ostseite überarbeitet.
2011 wurden alle Fenster auf der Südseite erneuert.
2010-2014 Instandsetzung der eingefallenen Friedhofstützmauer und von zwei Umfassungsmauern des Friedhofs.
2016 Instandsetzung des Gemeindehauses, das auch als "Winterkirche" dient.